Kleine Stadt mit großer Geschichte

 

1252 wird Stolberg erstmalig urkundlich erwähnt

 

und hat seither eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Sie wurde geprägt von der Herrschaft der Stolberger Grafen, ihre Blütezeit erlebte sie mit dem Bergbau im Mittelalter.

 

Kriege hat sie weitestgehend unbeschadet überstanden, diesem Umstand verdankt die Stadt die Vielfalt historischer Fachwerkarchitektur in einer einzigartigen Bandbreite für den Harzer Raum.

 

Im 19. Jahrhundert wurde Stolberg für den Tourismus entdeckt, mit der Bahnlinie war der Ort von den Ballungszentren Halle - Leipzig schnell zu erreichen, diese neue Einnahmequelle hat neben dem Dienstleistungssektor und der Forstwirtschaft bis heute Bestand.

 

Und dieser Bestand kann sich sehen lassen, denn der Ort, seine Ausdehnung, der Straßenverlauf und auch ein sehr großer Teil der Bebauung, hat sich seit Jahrhunderten fast gar nicht verändert.

 

Geblieben ist eine Symbiose aus einer traumhaften Natur, mit einer darin eingebetteten Stadt, welche manche große Geschichte zu erzählen hat.

 

Was Sie heute vorfinden, war in weiten Teilen schon vor 100 oder 200 Jahren so und das macht den Charme unserer Stadt zu einem großen Teil aus.

 

Nachfolgend ein paar historische Eckpunkte

 

 

 

 

 

Historie Stolberg

 

Historie Stolbergs

 

 

Von 1210 - der ersten Erwähnung

 

der Grafen zu Stolberg bis zum heutigen Tage hat die Stadt einige wesentliche Spuren in der Geschichte hinterlassen, welche sich zum Teil auf das gesamte Europa ausgewirkt haben.

Das kleine "Harzstädtchen" war ein Treffpunkt großer Persönlichkeiten der jeweiligen Zeit.

 

Den nachfolgenden kurzen historischen Abriss zur Stolberger Geschichte hat der " Stolberger Geschichts- und Traditionsverein e.V. " zusammengetragen.

 

> mehr dazu

 

 

 

 

 

Stolberger Persönlichkeiten

 

Stolberger Persönlichkeiten

 

 

Eine Reihe von Persönlichkeiten wurden in Stolberg geboren, wirkten an diesem Ort oder besuchten die Residenzstadt. Von hier aus wurde durchaus europäische Geschichte geschrieben.

 

Thomas Müntzer der Bauernführer wurde hier um 1489 geboren, Juliana zu Stolberg, sie wurde auf dem Schloss im Jahre 1506 geboren und gilt als Stammmutter des Hauses Oranien. Johann Gottfried Schnabel wirkte hier und schuf seinen Roman die Insel Felsenburg.

 

Martin Luther hielt sich im Jahre 1525, am Freitag nach Ostern in Stolberg auf und besuchte seinen Freund Reiffenstein. Bei einem Spaziergang durch die umliegenden Wälder kamen sie zu einem Platz auf einem südwestlichen Berghang über Stolberg und blickten auf die Stadt. Dort soll Luther folgendes gesagt haben: Er verglich die Stadt Stolberg gar füglich einem Vogel. Das Schloss meinte er, wäre der Kopf, der Markt der Rumpf, die beiden Gassen die Flügel, die Niedergasse der Schwanz. (Wikipedia)

 

Sie können den Ort auch heute noch aufsuchen. Bei einem Spaziergang zum oberen Bandweg finden Sie eine Tafel mit diesem Ausspruch, welche natürlich an einer Buche angebracht ist.

Dieser Vergleich ist zwar nicht historisch belegt, auch ist die Buche nicht aus Luthers Zeit. Es ist jedoch eine schöne Geschichte und der grandiose Blick auf Stolberg ist fast der selbige wie zu seiner Zeit.

 

Sie können den Ort auch heute noch aufsuchen. Bei einem Spaziergang zum oberen Bandweg finden Sie eine Tafel mit diesem Ausspruch, welche natürlich an einer Buche angebracht ist.

Dieser Vergleich ist zwar nicht historisch belegt, auch ist die Buche nicht aus Luthers Zeit. Es ist jedoch eine schöne Geschichte und der grandiose Blick auf Stolberg ist fast der selbige wie zu seiner Zeit.

 

Sie sehen, dass Stolberg schon immer einen besonderen Stellenwert in der Geschichte einnahm und es ist interessant, sich damit näher zu beschäftigen.

 

 

Mehr Informationen zu einigen Stolberger Persönlichkeiten

 

Die Grafen zu Stolberg

 

Thomas Müntzer

 

Juliana zu Stolberg

 

Johann Friedrich Penther

 

Johann Arnold Zeitfuchs

 

Johann Gottfried Schnabel

 

Weitere Persönlichkeiten des Hauses Stolberg welche in der deutschen und europäischen Geschichte Spuren hinterließen.